Lass uns Andenlupinen ernten!

Die Andenlupine (Lupinus mutabilis) oder Tarwi wird als eines der vergessenen Nutzpflanzen der Inkas bezeichnet. Ich habe sie dieses Jahr zum ersten Mal angebaut; die Samen dazu habe ich von der Genbank IPK Gatersleben bezogen. Die Pflanze wird überraschend gross, an den Stielen verholzt sie sogar. Die Blütenfarbe kann man anhand der Farbe und Musterung der Samen vorhersagen; sind die Samen weiss, blüht die Pflanze rosa; bei schwarzen Samen sind die Blüten dunkelblau-violett; bei den sonstwie gemusterten blüht die Pflanze hellblau. Natürlich hat das Ganze einen Haken: die Samen sind bitter und müssen vor Verzehr mehrmals gewaschen werden. Ich konnte nun die ersten paar Hülsen ernten:

Die Samen stammen von zwei verschiedenen Pflanzen; die eine blühte dunkelblau, die andere hellblau. Wer weiss, welche Samen von welcher Pflanze stammt?

Auch von den Radieschen konnte ich die ersten Schoten ernten. Das wird dann als Saatgut fürs nächste Jahr verwendet. Aber das Herauspulen der Samen wird eine Heidenarbeit geben!

Die Spinatsamen sind schon längst gererntet, und gesäubert habe ich sie auch schon. Jetzt werden sie verstaut, bis sie im nächsten Jahr in die Erde kommen.

Grüne Grüsse!

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