Lass uns Erbsen säen, im Herbst?!

Heute kamen die Erbsen in den Boden. Wenn ihr wissen wollt, welche Sorten ich gesät habe, schaut euch folgenden Artikel an:

https://lassleben.wordpress.com/2011/08/04/lass-uns-graarter-suchen/

Für die Erbsen mussten die Tomatillos weichen. Die meisten Früchte waren noch unreif, es hätte wahrscheinlich eine grössere Ernte gegeben. Jedenfalls war es für die Tomatillos kein gutes Jahr, die Ernte war nicht besonders gut und die Früchte blieben klein.

Wenn wir schon dabei sind, ich habe auch den Hanf geerntet, um dem Mohn Platz zu machen. Ich konnte einige Samen ernten, so kann ich im Prinzip auf frühe Reife selektieren:

Ich habe den Hanf dunkel und relativ kühl zum Trocknen gelagert. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie er zu (geb)rauchen ist.

Grüne Grüsse!

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3 Kommentare zu „Lass uns Erbsen säen, im Herbst?!“

  1. Servus,

    für mich ist das wirklich beeindruckend, welche Sorten du da hast. Du schreibst, dass du sie von der Genbank bekommst. Wie geht den das?
    Außerdem wollte ich dich noch Fragen ob du bezüglich Obst (Apfelsorten) eine gewisse Erfahrung hast. Ich möchte nämlich demnächst Obstbäume anbauen, vor allem verschiedene Apfelsorten, so dass ich später den größtenteil des Jahres mit eigenen Äpfeln abdecken kann.

    Gruß
    Rob

    1. Mit Obstbäumen habe ich leider keine Erfahrung, ich habe dafür viel zu wenig Platz in meinem Garten. Aber was ich dir empfehlen würde, ist, dich nach rotfleischigen Apfelsorten umzuhören. Die sehen wahnsinnig schön aus und du kannst z.B. rotes Apfelmus daraus machen. Der rote Farbstoff ist natürlich auch sehr gesund.
      Zu den Genbanken: Ich empfehle dir die deutsche Genbank IPK Gatersleben (sie ist am wenigsten kompliziert und du musst kein Englisch können):

      http://gbis.ipk-gatersleben.de/gbis_i/

      Dort registrierst du dich zuerst, dann kannst du nach Sorten suchen gehen. Ich suche meistens mit dem botanischen Namen z.B. Daucus carota, dann erscheinen alle Karottensorten der Genbank. Ich bevorzuge Sorten, die einen Namen haben z.B. Rote Riesen, dann kann man sich auch etwas darunter vorstellen, denn Bilder der Sorten gibt es keine. Auf das Ursprungsland solltest du auch achten. Hast du dich für eine Sorte entschieden, wählst du sie aus, indem du auf das Kästchen auf der linken Seite klickst und fügst sie in die Merkliste ein (Seitenanfang oben rechts). Hast du alle Sorten ausgewählt (ich würde immer zwischen 5 bis 10 Sorten pro Nutzpflanzen auswählen, da häufig ein paar davon nicht verfügbar sind), gehst du auf deine Merkliste und speicherst sie zuerst, dann wählst du alle Sorten aus und klickst auf „In den Warenkorb“. Wenn du sie schliesslich im Warenkorb hast, kannst du sie bestellen. Nach zwei, drei Wochen kommen die Sorten bei dir zu Hause an. Das Ganze ist übrigens vollständig kostenlos (auch der Versand), dafür sind die Portionen, in denen du die Sorte bekommst nicht überwältigend gross.
      Zwei weitere Genbanken, die ich ich schon mal verwendet habe und dir daher empfehlen kann, sind NordGen-Genbank (die Genbank des skandinavischen Raums) und CIAT, welches die grösste Bohnensammlung der Welt besitzt:

      http://www.nordgen.org

      http://isa.ciat.cgiar.org/urg/main.do?language=en

      Für beide musst du englisch können und beide sind wesentlich komplizierter in der Bestellung (aber auch kostenlos; ich meine, CIAT schickt es dir aus Kolumbien völlig gratis!). Dafür kannst du bei beiden Genbanken Bilder der Sorten sehen. Bei der NordGen gibt es noch das Problem, dass sie ihre Sorten eigentlich nicht an Hobbygärtner abgibt. Ich habe mich einfach als Bauer ausgegeben und es hat geklappt (es wurde auch nicht weiter nachgefragt).
      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

  2. Herzlichen Dank für deine sehr hilfreiche Erklärung. Suuuper!
    Ich bewundere deine experimentierfreude mit diesen alten Sorten. Das werde ich dir nachmachen! 🙂

    Das kann man sich ja fast nicht vorstellen, dass das Saatgut kostenlos ist – wenn auch nur Kleinstmengen. Mir geht es auch nicht um Masse, sondern um die Vielfalt. Ausserdem wird man sich weiteres Saatgut dann wahrscheinlich ja selbst produzieren können.

    Vielen Dank nochmal! Du hast mir sehr geholfen.

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