Lass uns Meerrettich kochen!

Als Gärtner muss man vor allem Geduld haben. Es läuft meist nicht alles so, wie man es sich wünscht. Du hast zum Beispiel Salat zum Keimen gebracht, der schon am nächsten von den Schnecken aufgefuttert wird. Oder du ziehst tropische Bohnen, die alle angrenzenden Beete überwuchern.

Neulich habe ich ein paar Meerrettichwurzeln geerntet. Sie sind mir eingentlich viel zu scharf, in grösseren Mengen wird mir übel davon. Deshalb dachte ich, ich könnte die Wurzeln kochen und so das grässliche Senföl neutralisieren.

Ich habe sie also mit ein paar frischen Kartoffeln aus dem Garten gebraten. Es sah gut aus. Aber essen konnte ich sie nicht. Sie waren grauenhaft bitter, vollständig ungeniessbar!

Bei einem anderen Experiment hatte ich mehr Glück. Der Wein hat dieses Jahr eine Unmenge an Trauben getragen. Wir konnten nicht alle essen und haben ein paar davon an der Pflanze gelassen. Ich bemerkte aber, wie einige davon schrumpelig wurden, abenteuerlustig wie ich bin, habe ich eins probiert. Es war überraschend gut. Es sieht aus und schmeckt wie eine normale Rosine nur viel besser. Also habe ich ein paar Trauben geerntet und in der Sonne trocknen lassen (der September war dieses Jahr ziemlich trocken und sonnig). Das köstliche Ergebnis sieht so aus:

Grüne Grüsse!

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