Lasst uns das Australien-Projekt beginnen! Teil 2

Hier stelle ich weitere Pflanzen aus Australien und Neuseeland vor, die ich für mein Projekt evaluiere und von denen ich die Samen ergattern konnte:

Die Midgenbeere (Austromyrtus dulcis) war eine beliebte Nahrungspflanze der Aborigines im Osten Australiens. Der Strauch wird bis zu 2 m hoch, im Schatten kann sich die Midgenbeere auch zu einem Bodendecker entwickeln. Das Besondere an dieser Pflanze sind seine Beeren. Nach der Blüte im Frühling bilden sich kleine, essbare Beeren. Die Beeren sind weiss mit blau-schwarzen Sprenkeln. Offenbar zergehen sie einem auf der Zunge, sie sind süss und aromatisch mit einem Geschmack, der an Ingwer erinnert. Sie werden nicht kommerziell angebaut, da sie industriell schwierig zu ernten und transportieren sind.

Die Knollige Bulbine (Bulbine bulbosa) ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs aus dem Südosten Australiens und aus Tasmanien. Auffallend sind die attraktiven  Blüten, die goldgelb und sternförmig sind und duften. Trotz des lateinischen Namens bildet die Pflanze keine Zwiebeln, sondern Knollen aus. Die Bulbine ist frosthart und kann deshalb auch in unseren Breitengraden angebaut werden. In der Wildnis sterben die Blätter bei längerer Trockenheit ab. Die Knollen der Pflanze wurden von den Aborigines als Nahrung genutzt. Die Knollen dieser Bulbinenart gelten als die süssesten der Zwiebelgewächse in der Region. Sie sind recht nahrhaft und enthalten Eisen und Kalzium.

Das Milchmädchen (Burchardia umbellata) ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs aus dem Süden Australiens. Die Pflanze entwickelt mehrer weisse, karottenförmige Wurzeln, die von den Aborigines gegessen wurden. Sie sind knackig, fleischig und stärkehaltig. Die Pflanze ist frosthart.

Die Küstenflachslilie (Dianella congesta) ist ein Zwiebelgewächs mit grasähnlichen Blättern. Sie trägt violette Blumen, aus denen sich leuchtend blaue Beeren entwickeln. Die Beeren dieser Art sind essbar und gelten als die wohlschmeckendsten der Flachslilien. Aus den Blättern können Fasern gewonnen werden, welche von den Aborigines zu Seilen und Körben weiterverarbeitet wurden. Somit kann die Flachslilie auf zwei Arten genutzt werden. Die Pflanze ist überaus frosttolerant und langlebig.

Die Australische Malve (Malva preissiana) ist ein mittelgroßer, schnellwüchsiger, meist kurzlebiger, krautiger Strauch bis ca. 3m und ist mit den europäischen Malven verwandt. Die Blätter sind filzig. Die Blüten sind hellrosa bis violett. Die dicken Wurzeln der Malve haben medizinische Verwendungszwecke, wurden aber auch von den Aborigines als Nahrungsmittel verwendet.

Die erste australische Pflanze, die bei mir gekeimt ist:

Die Rengalilie (Arthropodium cirratum) ist sehr schnell und gut gekeimt, schon mal ein Pluspunkt. Wer mehr über sie erfahren will, schaut sich diesen Artikel an:

https://lassleben.wordpress.com/2011/11/13/lasst-uns-das-australien-projekt-beginnen/

Grüne Grüsse!

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