Lass uns Caigua ernten!

Die Caigua (Cyclanthera pedata) ist ein Kürbisgewächs aus den Anden. Und sie ist das einzige Kürbisgewächs, das ich bisher mit wirklichem Erfolg, d.h. mit einer grossen Ernte anbauen konnte. Kürbis, Gurken und Melonen wollen bei mir einfach nicht richtig gedeihen: Sie können sich nicht gut durchsetzen gegenüber den Unkräutern, sie werden von Schnecken gefressen und vertragen weder Kälte noch Regen. Die Caigua hat keine Probleme damit und kann sogar direkt gesät werden. Sie wird sehr gerne von Bienen besucht und die Bestäubung klappt deshalb auch prima. Sie wuchert und fruchtet bestens. Mit der Ernte bin ich äusserst zufrieden:

Die Caigua schmeckt nach Gurke mit einer ganz eigenen Note und können wie diese roh oder im Salat verwendet werden. Man kann die Caigua aber auch kochen und sogar wie Pepperonischoten füllen. Die Früchte der Caigua werden mit der Reife hohl; man muss also nur die witzigen eckigen Samen entfernen und schon kann man sie mit Reis oder sonst was füllen. Diese Pflanze werde ich mit Sicherheit nochmals anbauen!

Themenwechsel. Hier ein hübscher Gartenbesucher, der mir vor die Linse geflattert ist:

Es handelt sich um den berüchtigten Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis), ein Neozoon, eine eingeschleppte Tierart aus Asien, die am Buchbaum Schäden anrichtet. Für mich kein Problem, da ich keinen Buchsbaum anpflanze. Er gefällt mir ebenso wenig wie Thuja und Lorbeer.

Grüne Grüsse!

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