Lasst uns von der Knolligen Kapuzinerkresse kosten!

Etwas verspätet durch den langanhaltenden Frost im letzten Monat bin ich endlich dazu gekommen, die Knollen der Knolligen Kapuzinerkresse oder Mashua (Tropaeolum tuberosum) auszubuddeln. Die vier Knollen, die ich viel zu spät im Frühsommer gesetzt habe, haben sich exponentiell vermehrt:

Mashuaknollen

Die Knollen sind zitronengelb, teilweise mit rötlichen Augen. Das Fleisch ist weiss. Einige Exemplare, die an der Erdoberfläche lagen, sind grün geworden wie Kartoffeln (ich nehme aber stark an, dass sie dadurch nicht giftig geworden sind). Ein paar wenige hatten Frostschäden, waren weich und matschig, die Mehrheit hat den Winter bis jetzt aber gut überstanden.

Die Ernte wäre wahrscheinlich grösser gewesen, wenn ich die Mashua-Knollen früher gesät hätte. Die Pflanzen haben auch sehr spät zu blühen begonnen; echte Samen ernten, konnte ich deshalb keine:

Mashua

Bei der Sorte dürfte es sich vermutlich um „Ken Aslet“ handeln, auch wenn ich sie namelos erworben habe. „Ken Aslet“ ist neutral gegenüber der Tageslänge; blüht und bildet Knollen, bereits bevor die Tage kürzer werden (falls man sie nicht zu spät setzt).

Ich habe eine Knolle roh probiert. Der Geschmack ist interessant. Es schmeckt eigentlich wie die Pflanze, Blüten etc. von der gewöhnlichen Kapuzinerkresse: knackig, zimtig, scharf. Vielleicht etwas mehliger und süsser. Wenn man sie kocht, sollen sie anscheinend die Schärfe verlieren.

Es ist definitv eine Pflanze, die ich weiter anbauen werde.

Grüne Grüsse!

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