Lasst uns Hosta in die Küche holen!

Wer hätte gedacht, dass diese spiessige Pflanze essbar ist? Aber tatsächlich, die Hosta oder Funkie kann in der Küche genutzt werden, und zwar alle Arten davon.

Hosta1Bei mir wächst die Lilien-Funke (Hosta plantaginea) in Massen.

Hosta2In Japan, wo die meisten Arten heimisch sind, ist die Hosta ein beliebtes Frühlingsgemüse. Gegessen werden üblicherweise die Spitzen der Pflanzen, wenn sie im Frühjahr aus dem Boden spriessen, und noch vor der Blattentfaltung.

Hosta3

Ich habe dieses Wildgemüse ganz einfach gedämpft mit Salz zubereitet. Roh schmecken sie nicht. Gekocht entwickeln sie dafür ein feines Aroma, nach Artischocken und Rüben vielleicht. Sie sind aber leicht bitter.

Grüne Grüsse!

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5 Kommentare zu „Lasst uns Hosta in die Küche holen!“

  1. Oh,warum ist eine meiner Lieblingspflanzen für dich spiessig?Ich finde sie famos und erfreue mich an ihr.Aber bis jetzt wusste ich nicht,daß sie eßbar ist.Auch weiterhin werde ich sue lieber anschauen.l.g.

    1. Ich empfand die Hosta bisher immer als zu den grässlichen sterilen und eben auch spiessigen Pflanzen wie Kirschlorbeer, Thuja und Rhododendron zugehörig, die man überall in den toten Vorgärten sieht. Ich finde, es müssen keine Pflanzen aus rein ästethischen Gründen angeplanzt werden, wo es doch so viele schöne Pflanzen gibt, die auch ökologischen und/oder kulinarischen Wert haben.

      1. Da du „bisher“schreibst,gibt es noch Hoffnung für dich.Leben und leben lassen.Nimm’s nicht so streng,für mich besteht der Reiz in der Kombination.grüne,freundliche Grüße

      2. Na ja, ich habe erst vor Kurzem erfahren, dass die Hosta essbar ist, durch folgenden Blog: http://scottishforestgarden.wordpress.com/2012/05/07/hostas/
        Dadurch hat die Hosta für mich an Wert gewonnen.
        Natürlich, wenn man über ein riesiges Gelände verfügt, spielt ein einzelner Kirschlorbeer keine Rolle. Ansonsten – d.h. wenn der Garten vom Umfang her begrenzt ist – plädiere ich stark für konsequentes ökologisches Gärtnern und darin haben reine Zierpflanzen keinen Platz, eben weil es so viele Alternativen dazu gibt. Wenn man schon nicht Nutzpflanzen anbauen will (um sie zu nutzen), kann man wenigstens einheimische Zierpflanzen anbauen, welche Lebensraum und Nahrung für die Fauna bieten.

      3. Da hast du völlig recht.Vieleicht freut dich zu wissen,das zwischen meinen Funkien Gänseblümchen,Kaffeetäschen und Vergißmeinnicht ihr zu Hause haben.l.G.

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