Lasst uns Cousteline essen!

Die Cousteline (Reichardia picroides) ist eine äusserst schmackhafte wilde Nutzpflanze aus der Mittelmeerregion. Man kann sie leicht aus Samen ziehen und sie wird von den Schnecken in Ruhe gelassen. Ein Problem für mich war bisher die Ernte: Die Pflanze beginnt im Sommer sehr schnell aufzuschiessen. Sie ist dann zwar immer noch geniessbar (bitter wird die Cousteline nie), aber statt Blätter produziert sie Stiele und Blüten, darüberhinau werden die Stiele holzig. Die beste Methode, um trotzdem Blätter für einen Salat zu ernten, sieht folgendermassen aus:

Idealerweise sät man die Pflanze im Sommer und lässt sie über den Winter stehen. Im Frühsommer darauf beginnt sie zu blühen. Nun kann man sie zuerst blühen lassen, um Samen zu gewinnen. Hat man genug Samen, schneidet man die Pflanze ab. Falls man die Cousteline nicht zu tief abgeschnitten hat, sollte sie wieder austreiben, mit ihren jungen, zarten, köstlichen Blättern. Diesen Vorgang lässt sich mehrere Male machen, bis jetzt ist sie bei mir jedesmal wieder ausgetrieben.

Cousteline Cousteline2Übrigens sollte man sich hüten, die reifen Blüten der Cousteline zu essen. Sie sind – im Gegensatz zur gesamten restlichen Pflanze – ziemlich bitter.

Grüne Grüsse!

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