Lasst uns Ligularia kennenlernen!

Ligularien (Ligularia sp.) sind recht häufig anzutreffen in den Gärten. Wer von denjenigen, die sie anbauen, weiss aber, dass sie essbar sind? Wer schon mal von einer dieser Pflanzen gekostet hat, würde daraus nicht unbedingt den Schluss ziehen, dass es sich um eine wirklich essbare Wildpflanze handelt. Wieso? Sie hat einen ziemlich eigenartigen Geschmack.

Bei mir im Garten wächst die Art Ligularia fischeri. Sie stammt aus Korea; dort und im restlichen Osten Asiens werden Ligularien als Wildgemüse und Heilpflanze genutzt.

Ligularia Ligularia2

Ligularia fischeri ist eine grosse, wüchsige Pflanze, die es eher schattig und feucht mag. Bei Hitze welkt sie, was etwas unschön aussieht, aber der Pflanze nicht schadet. Im August und September beginnt L. fischeri zu blühen, mit schönen, grossen Blütenkerzen. Die Pflanze ist etwas anfällig auf Schnecken, jene fressen Löcher in die Blätter, richten aber sonst keinen grösseren Schaden an.

Ich habe L. fischeri sowohl roh als auch gekocht gegessen. Roh schmeckt sie mir zu stark, zu gewöhnungsbedürftig. Gekocht hat sie einen dezenteren Geschmack. Der minzige Nachgeschmack bleibt jedoch, was die Pflanze kulinarisch interessant macht. L. fischeri hat nicht direkt einen Pfefferminzgeschmack, sondern besitzt eine erfrischende, mentholartige Note.

Ich kann euch nur sagen, probiert eure Ligularien!

Und Grüne Grüsse!

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