Lasst uns mit Myoga den Mund verbrennen!

Ganz so schlimm wie es der Titel andeutet, war es dann doch nicht. Aber lasst uns von vorn beginnen:

Letztes Jahr habe ich mir Japanischen Ingwer oder Myoga (Zingiber mioga) besorgen können. Der Name sagt schon alles: Es ist eine Ingwerart, die in Japan heimisch ist.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Pflanze winterhart ist. Darüber gibt es nämlich recht unterschiedliche Meinungen. Und trotz mildem Winter musste ich lange befürchten, dass die Pflanze ihn nicht überlebt hat. Dann endlich, im April (oder war es schon Mai?) ist die Pflanze endlich ausgetrieben. Und nicht nur das; sie hat sich auch schon ein Stück weit ausgebreitet.

MyogaZuerst wie Bambusspitzen sieht die Pflanze danach beinahe tropisch aus:

Myoga2Im Unterschied zum altbekannten Ingwer werden in Japan nicht die Wurzelstöcke des Myoga gegessen, sondern die Blütenknospen und teilweise die Triebspitzen.

Myoga3Recht speziell ist, dass die Blüten nicht an der Pflanze wachsen, sondern direkt aus dem Boden kommen. Die Blüte beginnt spät, erst Mitte September.

Myoga4Gekocht wie roh schmeckt die Blütenknospe scharf nach Ingwer, aber auch bitter (gekocht ein bisschen weniger). In Japan gilt Myoga als Delikatesse. Ich habe mich noch nicht entscheiden können, ob ich dieses exotische Gemüse wirklich mag.

Grüne Grüsse!

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6 Kommentare zu „Lasst uns mit Myoga den Mund verbrennen!“

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