Lasst uns Karamellbeeren naschen!

Die Karamellbeere (Leycesteria formosa) wird häufig als Zierpflanze verwendet aufgrund ihrer schönen Blütenrispen.

LeycesteriaLeycesteria2Sie bloss als Zierpflanze zu verwenden wäre aber fast ein Verbrechen, denn das Beste an ihr sind die Beeren.

Leycesteria3Leycesteria4Die Beeren haben – wie der Name andeutet – einen Karamellgeschmack. Aber, und hier muss ein grosses Aber hin, die Karamellbeere ist erst geniessbar, wenn sie wirklich reif ist, und wehe, man isst sie davor. Die Frucht ist reif, wenn sie ganz plump und weich ist und eine dunkelbraune Farbe hat. Dann ist sie süss (aber nicht so süss wie echter Karamell) und schmeckt wie Karamell, mit winzigen Samen, die den Genuss überhaupt nicht stören. Isst man sie aber vor ihrer Reife, sind die Beeren scharf, herb und ungeniessbar.

Die Pflanze hat also zwei Probleme: Sie ungeniessbar, wenn sie nicht reif ist. Und wenn sie reif ist, kann man sie nicht lagern, weil extrem weich.

Für mich wird sie deshalb blosses Kuriosum im Garten bleiben und keine Pflanze, die ich züchten/verbessern möchte. Der Genuss einer unreifen Beere hat mit die Lust darauf gehörig verdorben.

Die Pflanze ist übrigens winterhart, friert aber in kalten Gegenden bis auf den Wurzelstock ab und treibt dann wieder aus.

Grüne Grüsse!

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