Lass sehen!

Es ist wärmer, die Sonne scheint, da tut sich was im Garten:

Die Bergenie (Bergenia sp.) blüht. Eine Zierpflanze, auf die ich verzichten kann. Aber die nutzlose Schönheit stört niemanden und nimmt auch keinen Platz weg, also kann sie bleiben.

Auch die Walderbeeren (Fragaria vesca), die überall im Garten wächst, beginnt zu blühen ud hoffentlich eine Menge leckerer Früchte zu produzieren.

Die Erdkröte (Bufo bufo) ist wieder in den Teich gezogen und haltet ein Schwätzchen mit ihrem Nachbar dem Bergmolch (Ichthyosaura alpestris).

Die erste Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) blüht.

Selbstverliebte Zicke!

Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) bildet ihre Blüten, hoffen wir auf eine reiche Ernte!

Die Steinhummel (Bombus lapidarius) vergeht sich begierig am Lerchesporn (Corydalis cava).

Immer mit der Ruhe, da ist genug Nektar für alle!

Das Tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis) bereitet sich vor, ihre Herzblüten der Welt auszuschütten.

Mein Erzfeind, die Traubenhyazinthe (Muscari neglectum), beginnt heimtückisch zu blühen. Die führt ganz sicher was im Schilde!

Bald blühen auch die Tulpen (Tulipa sp.).

Auch die Wasserläufer (Gerris lacustris) sind zurückgekehrt. Der Wasserläufer gehört übrigens zu den Wanzen.

Dieses Insekt trägt den Namen Großer Wollschweber (Bombylius major). Er ist nicht mit den Hummeln verwandt, sondern mit den Fliegen.

Das Kerlchen fraternisiert mit dem Feind!

Grüne Grüße!

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Lass es säen!

Heute kam ich endlich wieder zum Säen. Die Beete waren schon vorbereitet, ich musste also nur noch die Saat ausbringen. Folgendes wurde gesät:

Zum bereits im Herbst gepflanzten Knoblauch kam die Karotte der Sorten „Küttiger“ von Zollinger Samen und „Gniff“ von Sativa.

Ein eigenes Beet bekamen der Salat „Brauner Trotzkopf“ von ProsSpecieRara aus eigenem Saatgut und „Venezianer“ von Sativa, zusammen mit Radieschen „Cherry Bell“ von Zollinger Samen aus eigenem Saatgut, und noch zwei Reihen Pastinaken „Halblange“ von Zollinger Samen ebenfalls aus eigenem Saatgut. Die Mischkultur Salat/Radieschen mach ich dieses Jahr zum ersten Mal, hoffen wir, dass wir Partner fürs Leben gefunden haben.

Der Lein kommt übrigens super:

Auch der Rotkohl (Sorte: Topas) ist gekeimt:

Die Keimdauer betrug also vier Tage.

Grüne Grüße!

Lass dich sehen!

Was im Garten neben dem ersten Sprießen und Keimen der Nutzpflanzen sonst noch so abläuft:

Der Bärlauch (Allium ursinum), ein Muss für jeden Gärtner und so lecker! Ein ungenutztes, schattiges Plätzchen im Garten findet sich bestimmt.

Die Molche sind schon wieder eingezogen, bei unseren Molchen handelt es sich um Bergmolche (Ichthyosaura alpestris).

Auch die Honigbiene (Apis mellifera) hat wieder mit ihrem emsiges Treiben begonnen. Hier an einer Christrose (Helleborus niger).

Der erste Blaustern (Scilla bifolia) hat zu blühen begonnen.

Die Brennnessel (Urtica dioica) wagt mit seinen zarten, gesunden, schmack- und trotzdem wehrhaften Blätter hervorzukommen.

Die schöne Ersatzrose, die Christrose (Helleborus niger) blüht noch immer, während das Schneeglöckchen sich für den Rest des Jahres bereits verabschiedet hat.

Auch die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) möchte nicht mehr Winterschlaf halten, also into the wild!

Diese Florfliege (Chrysoperla carnea) habe ich vor dem Ertrinken im Teich gerettet und habe sie dann auf dem Finger trocknen gelassen, bis sie davon geflogen ist…

Dieser Gartenbesucher nennt sich Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri).

Schönheit liegt oft im Verborgenen…

Die für die Saatgutgewinnung überwinterten Karotten (Daucus carota) beginnen auch wieder ihre Blätter zu entrollen.

Ebenfalls entfalltet die Kartoffelrose (Rosa rugosa) ihre Blätter.

Der Knoblauch (Allium sativum) wächst auch schon kräftig.

Die Laufspinnen (Phiodromus sp.) seh ich das ganze Jahr über krabbeln.

Der Lerchensporn (Corydalis cava) zeigt sich von seiner frühsten Seite.

Die Primel (Primula vulgaris), keine andere blüht zu so unmöglichen Zeiten. Ob Schnee oder Sonnenschein, die Primel will Primel sein.

Hier ein Tierchen, dass ich immer wieder seh und mich dabei frage, was es ist: Es ist die Rote Samtmilbe (Trombidium holosericeum).

Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist dieses Jahr schon ziemlich früh dran.

Grüne Grüße!

Lass es Lein!

Hurra, die ersten Keimlinge sind da! Es hat gekeimt! Nach genau zwei Wochen sind die ersten Pflanzen der Saison im Freiland gekeimt: Lein und Mohn. Vom Mohn wusste ich schon aus dem letzten Jahr, dass er Frühzünder ist, der will wohl immer der Erste sein im Garten. Aber dass auch der Lein derart früh keimt, hat mich erstaunt. Hier die Beweise:

Die hübschen, dunkelroten Keimlinge des Mohns (Sorte: Graumohn Österreich).

Der Lein (nordafrikanische Sorte) wagt sich ebenfalls schon hervor.

Grüne Grüße!

Lass es säen!

Heute habe ich Kohl gesät. Ich ziehe sie drinnen vor, da sie mir draußen im Freiland immer von den Schnecken weggefressen werden.

Zu den Sorten:

Eine Rotkohlsorte „Topas“ von Sativa und Butterkohl „Heller Butterkohl“ von ProSpecieRara. Hoffen wir, dass es endlich einmal klappt mit dem Kohl. Ich versuche es jedes Jahr, aber Kohl ist die einzige von den bekannteren Nutzpflanzen, an der ich scheitere.

Grüne Grüße!

Lass den Spinat!

Heute habe ich Spinat gesät und zwar eine ziemlich interessante Sorte. Die Sorte heißt Bordeaux, wahrscheinlich nach dem berühmten französischen Rotwein und zwar mit gutem Grund: Die Blattstiele und -achseln des Spinats sollen rot gefärbt sein. Das Dumme an dieser Sorte ist, dass es eine F1-Sorte ist, das heißt, es ist eine Hybride. Wenn man versucht, Samen von einer solchen Sorte zu gewinnen, wird das Resultat recht instabil sein, da sich die Sorte wieder in ihre Elternteile aufspalten wird. Ich werde es trotzdem machen und versuchen, eine offenabblühende Sorte zu züchten, da diese Spinatsorte sehr schön zu sein verspricht. Aber warten wir erst einmal ab, wie sie sich im Garten tut, bevor ich ans Züchten gehe.

Ach ja, der Spinat wird noch eine Weile alleine auf dem Beet stehen. Sein Mischkulturpartner, den ich geplant habe, kommt erst im Mai ins Freiland.

Grüne Grüße!